Kleine Ausfahrt an den finnischen Polarkreis - mit Video!

Bild von Gunter

und hier gleich der Trailer zu unserem Video: https://youtu.be/hacqX-YYPm0

 

Um die Wintereigenschaften des Ro 80 ausführlich testen zu können, beschloss eine kleine Gruppe eine Winterausfahrt nach Finnland. Andreas Meyer, Steffen Hofmann, Achim Schultz (der Martin wollte nicht mehr....) und ich fuhren direkt vom hervorragend organisierten Wintertreffen in Tönning mit zwei Ro 80 nach Travemünde auf die FINNMAID, die uns in 30 Stunden nach Helsinki brachte. Von dort gings weiter nach Orimatilla, wo wir die "finnische Ro 80 Hochburg" besuchten. Vater Pentti und Sohn Esa haben die wahrscheinlich einzigsten fahrbereiten Ro 80 in Finnland! Großzügigerweise leihten sie uns sogar Spikes-Reifen für Steffens Ro 80 und wuschen unsere Autos mit einem Kärcher. Eine Reporterin der regionalen Presse war auch vor Ort, um dieses "Jahrhundertereignis" zu dokumentieren.

Die Weitefahrt nach Jyväskylä gestaltete sich problemlos, da die Hauptstrassen weitgehend geräumt sind.

An der Hochschule in Jyväskylä, wo ich zwei Tage zu unterrichten hatte, war auch wieder die Presse gegenwärtig - bei uns unvorstellbar - aber in Finnland ist der Ro 80 ein Exot, der äußerst selten auftaucht.

 

Am Freitag startet dann die Expedition an den Polarkreis nach Rovaniemi, wo uns eine gemütliche Blockkütte mit Sauna erwartet. Weiteres dann in den nächsten Tagen.

 

Teil1: Wintertreffen, Ankunft in Tönning:

 

Teilweise bis zu acht Ro 80 beim Wintertreffen!

 

Einfahrt in die (fast leere) Fähre:

 

die finnische Maid in der Ostsee:

 

Kurz vor Orimattila:

 

Ersatzteil-Lieferung an unser erstes finnisches Club-Mitglied!

 

gründliche Reinigung in einer Halle mit vielen Oldtimern:

 

Der Großteil des finnischen Ro 80 Bestandes umrahmt von unseren Fahrzeugen:

 

Im finnischen (zugefrorenen) Seen-Gebiet:

 

Stop-Over:

 

Pressetermin an der University of applied Sciences in Jyväskylä:

 

Teil2, Rovaniemi:

Unterwegs auf weißen Straßen:

Vor unserem Cottage: (mit blauen Licht)

 

Abholung von Andreas Becker am Flughafen Rovaniemi:

Es geht nur 98 E5, 95 ist E10

 

Raus ins outback!

am Ende der Welt:

 

Ein Frühwerk von Andreas Becker:

Am Polarkreis in Rovaniemi:

 

Zu Besuch im Lapland Driving Camp, das gerade von Skoda belegt war:

 

Dabei auch Hans-Joachim Stuck, der ebenfalls unsere Ro 80 bewunderte.

 

Teil 3: Rovaniemi und Umgebung

 

Ihr müßt draußen bleiben! Vor dem Ice-Restaurant im Santa Claus Park:

 

Drinnen ist es aber genauso kalt!

 

Mitglied Becker mit der falschen Landesflagge;

 

Schöne Aussichten am Polarkreis:

 

Auch das gehört zu Finnland, mit 6 HS durch das Outback:

 

Beim unterfränkischen Ro 80 lies kurzfristig die Spannung nach - ein einmaliger Zwischenfall.

 

kein Wunder bei diesen Temperaturen:

 

Meister Becker fliegt wieder zurück.

 

Wir fahren weiter durch die einmalige Natur:

 

Immer wieder tolle Motive:

Die Schatten werden länger.

 

Uhrwerk Orange:

 

Direkt am zugefrorenen See:

 

Ende einer Dienstfahrt am Flughafen Helsinki (zumindest für mich):

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir bitten um Verständnis, dass der vollständige Text dieses Artikels ausschließlich unseren Clubmitgliedern zugänglich ist!

Bild von Philipp

Hallo Gunter,

viel Spaß euch da oben! In Lappland werdet ihr kein Salz mehr auf der Straße sehen, das wirkt bei den dortigen Temperaturen nicht. Aber immer schön Abstand halten, nahezu alle Autos dort oben haben Sprünge in der Windschutzscheibe... Und obacht auf kreuzende Rentiere!

Grüße

Philipp

Frage: Warum sieht man in Finland so viele bunte Autos?
Antwort: Dann fällt man besser auf wenn man in einer Schneewehe steckenbleibt..

Merke: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch Kammervolumen!

Bild von Guido

Die letzten Fotos erinnern mich an die vergangenen Winter bei uns im Fichtelgebirge !  Na ja die extremen Kältegrade sieht man ja nicht auf den Fotos ! 

Alle Ro's wieder gut zu Hause ??

 

 

Es muß nicht alles original sein !

Hallo zusammen,

 

super Eindrücke, danke für die tollen Bilder :-)

 

Wie kalt war es auf Eurer Tour dort etwa?

 

Beste Grüße

 

Christian

Bild von Gunter

wir sind immer noch unterwegs, es ist gar nicht mal so kalt - bis ca. -10 grad tagsüber.

Gunter Olsowski

+49 7248 200099 (aus Deutschland)

+43 664 1461300

Fax +49 32121393629

gunter.olsowski@ro80club.org

 

Bild von Matthias vom Bodensee

Ich verfolge das ganze auf Facebook und finde es toll! Man könnte fast neidisch werden, aber ehrlich gesagt würde ich mich das nicht trauen. Hut ab vor allen die das beschlossen haben und auch durchziehen! Es zeigt aber wieder einmal mehr, dass der Ro80 durchaus auch heute noch mithalten kann was Zuverlässigkeit angeht! Soviel zum Thema, der Ro80 wäre nicht zuverlässig. Vielleicht sollte man diese Fahrt auch mal auf den Clubständen diverser Messen bewerben, dass ein Ro80 selbst am Polarkreis noch funktioniert und klaglos tausende Kilometer abspulen kann, wenn er fachgerecht gepflegt und instand gehalten wird! Eine bessere Werbung kann es ja kaum noch geben!!!!

 

Weiterhin pannenfreie Fahrt und kommt wieder gesund zurück!!!! Ich bin jetzt schon gespannt, was Andreas am Stammtisch zu berichten weiß....!

 

schöne Grüße

Matthias

Bild von AMEN

Hallo Zusammen

Wunderschöne Bilder! Allen eine glückliche Heimfahrt und immer eine Handbreit Schnee unter dem Kreiskolben......

Gruss aus der Schweiz von Arndt

Life is not a wishconcert!

Hallo Ihr Unerschrockenen...

 

in der Tat beneidenswert.

Ich verfolge es auch bei Facebook und genieße es.

Lasst uns noch mehr Eindrücke bekommen...

Gute Fahrt!

 

Gruß

Christoph

 

Beste Grüße aus der Heide

Christoph Kupfermann

Bild von Christian von Klösterlein

 

Das alles reiht sich gut ein in die Reihe der Ferne-Länder-Reisen von Claus von Deylen:

Chile - Iran - Vietnam - Namibia - Canada - Island !       

                                   

Original ist schön, man muß es aber nicht übertreiben

 

Christian von Klösterlein

- Ro 80 Club International -

Internationale Kontakte

Bild von Ursula

Liebe "Reisende" in Sachen Ro 80,

 

an "Strietzel" Stuck, der stets seinen Audi Quattro lobte, kann ich mich gut erinnern. Schön, dass er nun sehen konnte, wie unverwüstlich der Ro 80 ist.

Ich hoffe, im nächsten Wankel-Journal noch einen schönen Bericht über diese traumhafte Fahrt zu sehen - mit vielen Bildern.

[Danke schon mal für den schönen Trailer!]

 

Ihnen allen eine gute Weiter- und Heimfahrt!

 

Gruß, Ursula

 

Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.

Bild von Pieter Jakobs

Ja Gunter, du hast mir mal erzählt das diese Reise noch auf deiner Wunschliste war, jetzt ist der Traum also Wirklichkeit geworden, Toll!!!

 

Gute reise, freundliche Grüße, Pieter

Bild von Urs Felix Bislin

Hallo Zusammen

Was für eine tolle Reise! Macht mich ECHT an, das auch zu unternehmen... :-))

Kleine Frage: bei den Bildern ab Teil 2 ist bei Steffens grüner Ro 80 der Kühler ganz hell.

Ist das Schnee oder eine Abdeckung, damit der Motor bei diesen Minustemperaturen

warm bleibt? Ganz generell: habt ihr die originalen Kühlerventilatoren an der Excenterwelle

verbaut oder habt Ihr Elektrolüfter, welche nur bei Bedarf einschalten?

Beste Grüsse, Urs

Bild von Andreas Meyer

Hallo Urs,

 

ja, das ist in der Tat eine Abdeckung. Der orange hat auch eine, allerdings ist die schwarz und fällt daher nicht auf.

Ich habe beim orangen den Kühler bei Minustemperaturen halb zugestellt, bei Temperaturen unter minus 20 Grad dann ganz zugestellt, damit der Motor auf Betriebstemperatur kommt. Haben beide den originalen Lüfter drin, den könnte man in Finnland im Winter durchaus komplett ausbauen...

 

Viele Grüße
Andreas

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Bild von Matthias vom Bodensee

Ich hab an meinem 76er früher auch immer den Lüfter im Winter ausgebaut. Sonst braucht der ewig bis der mal wasserwarm wird.

 

Selbst bei meinem Alltagsauto (Audi 100) hab ich im Winter den Kühler zu 2/3 zu, damit der schnell auf Betriebstemperatur kommt. Der E-Lüfter regelt die Temperatur dann schon, wenn sie zu hoch wird. Das System funktioniert bis +15°C, wenn man nur Landstraße fährt. Danach bekommt er die Hitze nicht mehr schnell genug weg. Das Teil ist aber auch in 2 Minuten wieder ausgebaut.

 

Mancher mag sich noch dran erinnern, dass die alten Diesel in den 50er und 60er Jahren oft Lederschürzen vor dem Kühlergrill hatten damit die Diesel im Winter nicht während der Fahrt wieder auskühlten. Sieht man öfters in alten Filmen oder auf Fotos. Da war's noch nicht so gut wie heute mit Stand- oder Zuheizer.

 

schöne Grüße

Matthias

Bild von Christian von Klösterlein

 

Andreas und Matthias,

 

aber unsere modernen Autos haben doch einen Thermostaten, der den Kühlwasserumlauf auf den Motor beschränkt, solange noch keine Betriebstemperatur erreicht ist.

Ich habe übrigens auch meinen Ventilator ausgebaut und durch einen elektrischen ersetzt, siehe Tipp 1-12 unserer Tipps&Tricks.

 

Original ist schön, man muß es aber nicht übertreiben

 

Christian von Klösterlein

- Ro 80 Club International -

Internationale Kontakte

Bild von Bernd.H

Das würde mich jetzt auch mal interessieren. Ich bin ebenso wie Christian davon ausgegangen das der Kühlmittelkreislauf bis zum erreichen der Öffnungstemperatur des Thermostaten auf den inneren Kreis im Motorblock beschränkt ist.

Vielleicht schliesst der Thermostat aber auch nie ganz damit immer etwas Wasser durch ihn hindurch strömt dessen Temperatur er dann prüfen und ggf. ansprechen kann? Wenn dem so wäre dann würde dieses Wasser natürlich immer stark herunter gekühlt werden.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von Guido

Seit vielen Jahren fahre ich ohne den Serienlüfter. Der ist nicht mehr verbaut (zu laut, und der kühlt ja immer !, wenn der Motor dreht).

Der elektrische Lüfter schaltet sich erst bei 97° ein und kühlt, bis der "große" Wasserkreislauf eine Temperatur von 94° hat.

 

Bei dieser Einstellung läuft der Kühler im Winter nie ! Das heißt doch, daß der Motor ohne Lüfter nie 97° heiß wird. Der Thermostat funktioniert ja ganz normal und öffnet so bei cirka 80° den "großen" Wasserkreislauf und das genügt für eine Motorkühlung.

 

Bei sehr tiefen Außentemperaturen kann es eben sogar vorkommen, daß das Thermostat immer nur mal kurz aufgeht, der Motor wird heruntergekühlt und das Thermostat schließt sich wieder oder vermindert zumindest den Durchfluß zum Wasserkühler. Somit läuft der Motor immer zu kalt . (Auch die Heizleistung nimmt ab). 

Um das zu verhindern und den Motor immer auf normale Betriebstemperatur zu bringen, deckt man den Fahrtwind zum Motor dann eben etwas ab.

 

Im Sommer springt der E-Lüfter nur bei Stau oder Schleichfahrt in der Stadt an.

Im normalen Straßenbetrieb und bei Umgebungstemperaturen unter 30° genügt bei mir der Fahrtwind als Kühlung.

 

 

Es muß nicht alles original sein !