DIY Kompressionsmessgerät

Bild von rekord

Ich werde ein Kompressionsmessgerät bauen. Es sollte nicht schwierig sein.

https://www.instructables.com/id/TR-01-DIY-Rotary-Engine-Compression-Tes...

 

Ein bisschen zur Anpassung der Software, weil es für einen Mazda erklärt wird. Das Beste daran: Es kann mit Windows XP arbeiten, für das ein Laptop heutzutage nur einen Apfel und ein Ei kostet. Die Komponenten, die benötigt werden, haben den gleichen Preis bei der östlichen Nachbarn. Wenn alles gut geht, bin ich für weniger als 20 Euro fertig - ohne alte Laptop, aber ich muss selbstverständlich viel Geduld haben, bevor ich alles habe.

 

Um die Software richtig einzustellen, aber auch um ein korrektes Messergebnis zu erzielen, obwohl es mich im Basis nur interessiert was die Unterschiede sind zwischen den drei Kammern der Kolben, berichten die Leute der Software etwas Fremdes was ich nicht wirklich verstehe und auch nicht zu finden ist in die wenigen Bücher, die ich habe (Korp, WHB, 1000&1 Tipp-Handbuch). Die Kompression würde von der Drehzahl abhängen. Mazda gibt auch die Kompression bei einer bestimmten Drehzahl an. Ich kann dies mit NSU-Daten von der NSU nirgendwo finden oder verfolgen.

 

Wer weiß mehr darüber?

 

 

google-Übersetzung von rekord geringfügig angepaßt. CvK - 29-04-2019

Bild von Walter Hüttenhain

Hallo rekord,

 

warum etwas neu bauen, was hier schon lange

von unserem Webmaster angeboten wird?!

 

Siehe hier: https://www.ro80club.org/de/suche-biete/elektronischer-kompressionsmesser

 

Gruß

Walter Hüttenhain

 

Bild von rekord

 

Späteste Bericht ist von 2016. Preis auch um so €20,-? Und Selbstfertigung gibt Spass.

MfG

ab

Bild von Ralf

Anfragen für die funktionierende Fertiglösung mit Edelstahlgehäuse und Qualitätsdrucksensor weiterhin gerne an

wankelkompression@gmx.de

Mindestanforderung Windows Vista, USB-Anschluss

Android in Vorbereitung

 

Bild von BW1980

Hallo, es wäre auch sehr schon wenn die Software unter Linux laufen würde. Gruss Holger

Bild von Holger

Hallo,

die Drehzahl hat wohl einen Einfluss auf die gemessene Kompression. Aber die Drehzahl wird ja vom Anlasser bestimmt, der bei der Kompressionsmessung den Motor dreht. Diese Drehzahl ist für eine Messung kaum zu beeinflussen. Also ist "die Anlasserdrehzahl" die richtige.

Die Frage, ob die Kompression bei warmem oder kaltem Motor gemessen werden soll, wurde hier m.E. schonmal diskutiert. Warm/kalt wird einen Einfluss auf die Kompression haben - und auf die Anlasserdrehzahl.

 

(Am Rande Hanns-Dieter Paschke, der Motorenentwickler bei NSU, hat uns einmal berichtet, dass ein Wankelmotor bei sehr hohen Drehzahlen auch ohne Dichtelemente laufen würde. Wenn ich es richtig verstanden habe, ergibt sich dann die Kompression aus dem dynamischen Ablauf der Volumina im Motor und das Gas hat keine Zeit, um an dem Spalt zwischen Rotor und Trochoide vorbeizuströmen. Ein solcher Motor hätte demnach eine starke Abhängigkeit der Kompression von der Drehzahl. Dieser Effekt dürfte auch bei einem Motor mit Dichtelementen einen (messbaren oder irrelevanten?) Einfluss haben.)

 

Grüße

Holger

 

Bild von Bernd.H

Vor einiger Zeit habe ich mich auch etwas mit der Kompressionsmessung beim Wankel befasst. Damals hatte ich auch gelesen das die gemessene Kompression in hohem Maße von der Drehzahl während der Messung abhängt.

Wenn ich mich recht entsinne fand ich damals auch einige Beispiele bzw. ein Diagramm das diesen Umstand darstellte. 

 

Ich glaube was die Drehzahl angelangt so sollte die Messung immer unter reproduzierbaren Bedingungen erfolgen. Diese sollten sein: eine voll aufgeladene Batterie, ein warmer Motor, Zündkerzen heraus gedreht (auch die von der anderen Scheibe), Gaspedal während der Messung voll durchgetreten.

 

Ich meine das die Drehzahl dann bei um die 300 U/min liegt

 

P.S. Ich finde es sehr gut lieber Rekord das du Dir eine Messmöglichkeit selber bauen willst, auch wenn es eine solche schon anderweitig zu erwerben gibt. Du scheinst mir einer der ganz wenigen wirklichen(!) Tüftler hier im Forum zu sein. bitte halte uns auf dem Laufenden.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von BW1980

Hallo, schliesse mich Bernd voll an....unbedingt weitermachen...Gruss Holger

Bild von rekord

Nach einigem Suchen habe ich nächstens herausgefunden.

 

Mazda hat eine Tabelle und ein Diagramm, an dem Sie ablesen können, welche Kompression die Verbrennungsräume bei welcher Drehzahl haben. Die Kompression nimmt mit zunehmender Drehzahl zu. Die Kompression eines neuen Motors (A) und eines abgenutzten Motors wird angezeigt (B). Deshalb wird für Mazda neben der Kompression auch die Drehzahl angezeigt. Mit Hilfe dieser Tabelle kann ein Eindruck des Motors gewonnen werden.

.

 

Ich denke, dass so eine Tabelle für den Ro nicht existiert. Es wird einfach die Kompression gemessen, unabhängig von der Geschwindigkeit (Drehzahl).

 

google-Übersetzung von rekord geringfügig angepaßt. CvK 02-05-2019 21:18

 

MfG

ab

Bild von rekord

 

So, Software ist glaube ich fertig. Eine Probe geht leider noch nicht weil ich warte auf den Arduino. Dagegen ist der Sensor, das "teuerste", schon im Hause.

 

 

Ich starte mit einem Laptop. Endziel ist aber ein eigenes kleines LCD Schirm. Das bedeutet dass ein Laptop nicht mehr notwendig ist. Man bekommt nur die maximal Kompression pro Kammer und die Drehzahl (warum nicht). Keine Grafik wie ein Oscilloscoop wie, denke ich, von Ralfs Gerät.

 

Google-Übersetzung von rekord geringfügig angepasst. CvK 10-05-2019 16:10

 

MfG

ab

Bild von rekord

Nein, nein. Diesesmal kein Google Übersetzung. Doch Danke.

MfG

ab

Bild von Bernd.H

Hallo Rekord, kannst du uns etwas zu dem Typ von Sensor und dessen Preis sagen ?

Ein Traum wäre es die Ausgabe auf dem Smartphone zu erhalten und vielleicht auch gar nicht so utopisch denn immerhin scheint das Smartphone ja das Universalanzeigegerät der Zukunft zu sein.

 

Danke

 

Bernd

Bild von rekord

Hallo Bernd,

 

Naturlich! Und gleich auch alles. Alles von Aliexpress (schrecklich wie billig!!). Also:

- Arduino (ATMEGA328P Pro Mini 5V 16 MHz): € 3,40

- Sensor (200 PSI, 5V Anschluss 1/8"NPT): € 9,60

- FTDI Kabel: €3,52 (daran soll noch etwas geändert werden, gar nicht schwierig)

- Verlauf für Senor zur Zündkerze (also von 1/8"NPT zu M18x1,5): € 1,74

 

Und ein alte Laptop. Von ein Freund bekommen um sonst. Windows XP. Ist aber egal.

 

Heute ein LCD Schirm geordert, €2,43. Wahnsinnige Preise, kaum zu glauben aber doch ist es so. Insgesammt ist es ein Lidl-summe. Und das ist doch ein Versuch wert, oder?

 

Ja, irgendo soll es auch machbar zu sein für ein Smartphone. Das habe ich mich auch überlegt. Aber ich habe entschlossen das nicht zu tun. Bringt meine Meinung nach nicht viel mehr.

 

Die Sensor ist eigentlich das teuerste Teil. Es gibt selbstverständlich auch bessere (wie zB von Honeywell und noch"teuerer", zB 580,- und mehr) aber so ein Kompresionsgerät braucht man nicht oft. Warum deswegen ein Tief-investition machen?

MfG

ab

Bild von Bernd.H

Ich glaube du bist genau auf dem richtigen Weg. Die Preise sind wirklich fast schon lächerlich.

Ich werde das Ganze weiter interessiert verfolgen.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von rekord

nicht €580,- sondern €75,- bis €150,-,

MfG

ab

Bild von rekord

Mit Simulationssoftware das Programm getestet. Alles ab zu lesen von einem LCD Schirm, das ist das Ziel.

Angefangen wird mit einer "Vorstellung des Gerätes".

 

Dann die erste Hinweis.

 

Sobald die Anlasser anfängt, fängt das Gerät an zu messen.

 

Und hier das Resultat (Werte sind Probewerte). 

 

Das ist jetzt 5 sekunden zu sehen (reicht doch?) und dann wieder die Meldung "measuring compression".  Ein zweites Messversuch kann angefangen werden wie gewünscht. Eigentlich will ich in diesem Fall wieder die Meldung "start cranking" haben. Soll ich noch ändern. Schönheistfehler. Alles funktioniert im jedemfall.

MfG

ab

Bild von AMEN

grossartig herzlichen Glückwunsch

 

 

Preußen lebt!

Bild von Bernd.H

Sehr gut Alexander !

Ob 5 Sekunden zu kurz sind, das kann man ja sicher noch ändern wenn nötig.

Sitzt die geplante Anzeige dann im Motorraum in der Nähe des Sensors oder wie muss ich mir das vorstellen.?

Die RPM Anzeige zeigt einer Drehzahl von 3222 U/min, vermutlich fehlt da ein Komma ?

 

P.S. sehe gerade das es nur eine Simulation war. Deshalb wohl die hohe Drehzahl.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von rekord

Danke, danke. Ist aber, du hast es richtig, ein Simulation. Ob alles auch so ist im Wirklichkeit weiss ich noch nicht.

 

Die 5 Sekunden sind zu ändern. Ich will alles so einfach wie möglich. Keine Schalter oder so, alles automatisch. dH das auch die Messwerte nach verschiedene Umdrehungen kommt. Nur anschliessen und fertig. Sobald das Messgerät Spannung bekommt, bekommt man die Meldung "3 face rotary" unzw., 1 oder 2 Sekunden später die Melding zum anlassen. Wann man die Messwerte einmahl - autmatisch - bekommt hat, alles wieder von neu af an (dH wieder anlassen) für ein zweites oder drittes unzw. Versuch.

 

Die geplannte Aufbau wie folgendes (von Motor ab): die Druckgeber, die dabei mitgelieferte Kabel (etwas 30 cm), die Arduino, wieder ein Kabel von 50 bis 100 cm oder so, die LCD Anzeige, wieder ein Kabel zur Batterie. Kann auch sein das ich die Batterie-kabel zur Arduino leite und nicht zur LCD Anzeige. Mal sehen was besser ist. Kein Reset Schalter, kein ON/OFF Schalter, gar kein Schalter.

 

Noch etwas. Ich korrigiere den Raum den man bekommt wenn man anstat die Zündkerze die Drückgeber montiert. Die änderung beeinflüsst das Messresultat. Nicht sehr wichtig aber doch. 

MfG

ab

Bild von rekord

Ich habe es geändert. Jetzt ist die User-Interface wie ich es mir wüsche.

 

Sobald das Gerät Spannung bekommt, gibt es das nächtse.

Bild 1 (für 1,2 Sekunde).

 

Bild 2 (für 1,2 Sekunde).

 

1 Sekunde warten und gar nichts und dann Bild 3.

 

Nur wenn die Anlasser betätigt wird, Bild 4.

 

Nach etwas Zeit bekommt man, abhängig von der Drehzahl des Anlassers, Bild 5.

 

2 Sekunde später Bild 6 (für 1,2 Sekunde).

 

Und dann Bild 7 (für 0,8 Sekunde).

 

Wird die Anlasser wieder betätigt, wird zurück gekehrt zur Bild 4 und wiederholt sich alles von da ab.

 

Wartezeiten und Lesezeiten sind zu ändern gleich wie die Sprache selbstverständlich. Im Praxis bekommt man Erfahrung ob die Zeiten reichen.

 

MfG

ab

Bild von Bernd.H

Ich finde das der Bedienungsablauf schon gut durchdacht ist und vor allen bewusst einfach gehalten ist, was das ganze gut und einfach zu bedienen macht. Im laufe der Jahrzehnte bin ich ein Verfechter von "keep it simple" geworden.

Eine Frage, bedeutet die Anzeige der Druckwerte bei 300 RPM das der gemessene Wert bei einer anderen Drehzahl erfolgte und der Wert entsprechend 300 RPM rechnerisch korrigiert wurde ? Oder wird da als Drehzahl die gemessene Drehzahl des Anlassers angezeigt ?

Ich habe vor einiger Zeit mal eine Steuerung für die Nachführung eines astronomischen Teleskops per Arduino nachgebaut. Meinst du man bekommt den Nachbau deines Messgerätes auch ohne vorherige Arduinokenntnisse hin ?

Ich glaube viele können sich das nicht vorstellen was da zu machen ist. Vielleicht kannst du den Aufwand mal kurz beschreiben.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von rekord

Danke, Bernd, das war auch so gemeint. So einfach wie möglich.

 

Ihre Frage in bezug auf die Anzahl der Umdrehungen lässt mich nachdenken. Scheinbar doch nicht so eindeutg.

Das Drehzahl wird auch gemessen und ist Anlasserabhängig. Ist gar nicht wichtig eigentlich aber hat ein Nutz wenn Sie verschiedene Motoren vergleichen möchten. Vieleicht reicht es um die Anfangberichte zu ändern, zB " compression and RMP meter" weiterverfolgt mit "for a 3 face rotary engine".  Stimmt auch nicht ganz weil dieses Gerät auch zu verwenden ist für ein Otto-motor. Man bekommt nur 3 fach dieselbe Werte.

 

Ja, ich meine das jeder dieses Gerät fertigen kann. Ich stelle auch gerne die Software dafür zur Verfügung (aber wie). Ich versuche alles zu erklären (und hoffe es wird ausgebessert) sobalt ich alles im hause habe.

MfG

ab