Parkstellung Getriebe
Als relativer Neuling habe ich verwundert festgestellt, dass bei meinem Ro bei warmem laufenden Motor in Getriebestellung "P" die Kupplung ausgerückt bleibt (also die Stellung des Getriebehebels am Unterdruck"motor" ist vom Unterdruck angezogen).
Ist das normal, oder deutet das auf einen Defekt hin?
Ich habe das aber (noch) nicht wiederholt getestet, es ist mir eher per Zufall aufgefallen (ich nutze P sonst nicht, nur die HAndbremse).
Nach meinem Verständnis müsste doch der Getriebehebel wieder in die Ausgangsstellung (Kupplung eingerückt, also Getriebehebel nach hinten, gehen, sowie ich den Gang herausgenommen habe und in P gegangen bin.
In Stellung "N" bleibt sowohl bei laufendem wie stehendem Motor der Getriebehebel in der Ausgangsstellung, also Kupplung eingerückt, Getriebehebel hinten).
hpk
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Comments
In reply to Hallo, hast Du mal Dein… by Matthias vom B…
Hallo und guten Morgen!
erst einmal velen Dank für die prompte Antwort.
Ja, habe das Kabel überprüft, kein Defekt feststellbar. Aber der Schalthebelknopf (Mikroschalter) arbeitet extrem sensibel und ist kaum nachhaltig sicher einstellbar. Einstellung nach Handbuch: mal geht die Schalterei ganz gut, dann wieder nur mit mehrmaligem Antippen, wenn er wieder zickt, was er bevorzugt tut, wenn einige Km gefahren wurden.....
Bisher: winzige Verstellung wird so quittiert, dass er gar nicht einkuppelt, oder gar nicht auskuppelt.....
Was mir auch auffällt: beim Zurückschalten von 2 in 1 recht heftiges reinhacken der Kupplung, von 3 in 2 gehts aber sehr gut. Dreherei am Steuerventil bringt scheinbar (fast) nichts.
Meiner ist aus 09/68 und hat noch die alte Schalthebelinnerei, jetzt habe ich mal den neueren "Stift" bestellt und werde den mal versuchen....
Grüßle
Peter
hpk
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In reply to Hallo, hast Du mal Dein… by Matthias vom B…
ja, das mit dem Ausrücklager leuchtet mir ein, keine gute Lösung dieses permanent zu belasten. Werde mal schauen, ob meiner schon diesen Getriebeschalter hat, ist ja ein altes Modell, aber vlt wurde mit dem Motor auch mal das Getriebe getauscht....
hpk
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In reply to ja, das mit dem Ausrücklager… by HPK
Servus,
Der 68er hatte das noch nicht. Selbst wenn da ein anderes Getriebe mit entsprechendem Schalter drin ist fehlt dann immer noch der Kabelstrang dafür. Kannst also getrost abhaken. Warum der beim Rückschalten in den 1. Gang stärker reinhackt als beim 2. Gang könnte vielleicht auch an der Übersetzung liegen, dass man es im 1. deutlicher merkt. Aber eine Verstellung am Steuerventil (1/2 Umdrehung nach links oder rechts) sollte hier schon eine merkbare Verbesserung bringen. Allerdings machen die Steuerventile auch öfters mal schlapp nach über 50 Jahren. Ich hatte zwischenzeitlich schon einige, die sich nicht vernünftig einstellen ließen. Vermutlich, weil die Membrane und Gummiteile altern. Sonst mal ein anderes Steuerventil dran hängen und schauen ob sich etwas ändert. Vielleicht hat auch die Steuerleitung für den Anzugsmagnet irgendwo anders einen Masseschluss oder ist angescheuert?
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In reply to Servus, Der 68er hatte… by Matthias vom B…
Danke Matthias,
muss mich erst mal teilweise korrigieren: auch in Stellung N - nicht nur "P" - bleibt bei laufendem Motor die Kupplung ausgerückt. Einerseits ganz gut, da in dem Fall wahrscheinlich also zumindest kein "Leck" im Unterdrucksystem herrscht.
Gefällt mir aber nicht, dass er permanent auskuppelt. Offenbar wurde also auch die "Kabelei" "aufgeforstet" mit einem "neumodischen" und arbeitetenden Getriebeschalter (?!).
Werde sehen, dass ich deinen Rat befolge und das entsprechende Kabel abziehe. Mal sehen, was er dann sagt.
Grüßle an den Bodensee
Peter
hpk
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In reply to Danke Matthias,muss mich… by HPK
HPK schrieb:
Offenbar wurde also auch die "Kabelei" "aufgeforstet"
Hallo Peter,
bei Deinem 68er lässt es sich eigentlich ganz einfach feststellen, ob die bestehende Problematik von einem Getriebeschalter herrührt.
Ein Blick unter den Ro auf den hinteren Getriebedeckel. Dort solltest Du nur einen 2-poligen Rückfahrschalter mit 2 Kabeln finden.
Ist dort kein weiterer Schalter (angeschlossen), wie bei einem Modell ohne Abgasentgiftung üblich, scheidet diese gedachte Ursache aus.
Ich wäre von Deiner ersten Beschreibung her bei einer Fehlfunktion des Kontakt im Schalthebelknauf, der in P, durch die zuvor recht hohe auf ihn aufgewendete Kraft, und auch dann zufälligerweise in N, Kontakt hat und die Kupplung anzieht.
Gegebenenfalls hast Du am Wochenende Gelegenheit auf einen anderen Ro80 zu treffen, beim Picknik am See in Lindau vielleicht. Dort ist bestimmt jemand bereit kurz seinen Schalthebel bei Dir zu Testen, es sind ja nur 5 Schrauben und ein Stecker.
03/70 Cosmoblau 07/70 Gletscherweiß 06/72 Lotosweiß 01/73 Spanischgrün 10/74 Bananagelb
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In reply to HPK schrieb: Offenbar wurde… by Sascha Scheben
Hallo Sascha,
ja...... die "Aufforstung" hat ganz offensichtlich doch nicht stattgefunden. Nur 2 Kontakte am Steuerventil und kein Getriebeschalter für den Leerlauf zu finden.
Kurioserweise ist aber auch bei meiner zweiten Nachprüfung sowohl N wie auch P am "Servomotor" bei ausgerückter Kupplung stehen geblieben.
Sehr kurios.
Jetzt habe ich nach einer kurzen Probefahrt (beim Start nach Tausch des alten Kontaktstifts im Schalthebel alles bestens, Gänge gehen nach dem ersten Starten rein wie Butter) erneut wieder das Problem gehabt, dass nach ca. 5km ein versuchter Gangwechsel zum Ergebnis führte, dass gar kein Gang mehr "reingeht", Schaltkontakt gibt "laut", Schalthebel geht gut in die Schaltgassen, Motörchen summt willig aber kein Kraftschluss.
Nach kurzer Pause (Gang vorm Anlassen eingelegt, rumgetippe und geschraube am Schaltknauf) gings wieder im 2. nach Hause.
Danach wieder gehirnt und geschaut: Scheinbar vollzieht sich der Befehl vom Schaltknauf unter leichter Zeitverzögerung: wenn ich in Ruhe "21, 22" zähle, währenddessen ich den Schaltknauf unter MAssekontakt festhalte (nur unter Zug vor Einlegen in die Schaltgasse betätige) und danach einen Gang einlege, gehts plötzlich wie das warme Messer durch die Butter. Zumindest auch auf der nachfolgenden 8 km Probefahrt mit häufigem Schalten.
Also wohl doch irgendwo ein kleines Leck im Unterdrucksystem, dass diese Schaltverzögerung (Ausrückung/ Einrückung des Getriebehebels) begründet?
hpk
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In reply to Hallo Sascha,ja...... die … by HPK
Wenn da jemand Kabel nachträglich eingezogen hätte für den Leerlaufschalter, hätte mich das zwar stark gewundert, aber geben tuts ja fast alles.
Wenn Du ein Leck im Unterdrucksystem der Schaltung hättest wäre eher das Gegenteil der Fall. Sobald da Unterdurck abfällt, kuppelt der Servo nämlich relativ schnell wieder ein was dann mit lautem Krachen im Getriebe quittiert wird.
Bei Dir bleibt er aber ausgerückt, soll heißen Dein Stromkreis muss irgendwo geschlossen sein, wo er es nicht soll.
schöne Grüße
Matthias
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Hallo,
hast Du mal Dein Kabel am Schalthebel überprüft, ob das vielleicht angescheuert ist und am Schalthebelrohr in der Parkstellung anliegt? Ich hatte das mal bei meinem Wagen. Da hat er im 3. Gang nicht mehr eingekuppelt. Hier war die Leitung vom Schalthebelkontakt durchgescheuert und lag auf Masse am Schalthebelrohr.
Ich empfehle auch grundsätzlich den Neutralschalter am Getriebe abzuklemmen. Wenn die Kupplung in Neutralstellung ständig auskuppelt geht das zu Lasten des Ausrücklagers, welche auch nicht mehr auf Bäumen wachsen. Viel bringen tut die Auskuppelei in Neutralstellung meist ohnehin nicht. Die meisten schalten zuerst in den 1. Gang und von dort direkt in den Rückwärtsgang. So geht es zuverlässig ohne Krachen und das Ausrücklager wird geschont.
schöne Grüße
Matthias