Hallo,
Ich habe vergangenes Wochenende an einer Orientierungsfahrt mit meinem Ro80 teilgenommen. Die Anfahrt verlief problemlos. Allerdings kam dann das Problem nach 5 km in der Fahrt.
Ich wollte zum Abbiegen runterschalten. Ich konnte dann aus dem Lehrlauf keinen Gang mehr einlegen, weil die Kupplung nicht trennte.
Auf die Schnelle am Straßenrand versucht die Ursache zu finden: nicht möglich.
Gut, also Motor aus, 2. Gang einlegen und damit die nächsten 150 Kilometer fahren. Gesagt, getan.
Das einzig nervige war nur, dass auf einmal ein Relais hinter dem Amaturenbrett angefangen hat zu surren... Beim Festhalten/Betätigen war das Surren weg.
In der Mittagspause habe ich das Relais abgezogen und musste dann beim Fahren den Schalthebel nicht mehr festhalten.
Dann heute zu Hause noch mal in Ruhe auf Fehlersuche gegangen. Der Kontakt im Schalthebel funktioniert, den habe ich letztes Jahr auch erst sauber geschliffen.
Das Ventil schaltet, wenn ich 12V drauf gebe. Wenn ich das während des laufenden Motors mache, zuckt der Kupplungshebel auch kurz, bleibt aber nicht eingezogen.
Wenn ich den Motor ausschalte und dann das Ventil extern ansteuer, zuckt der Hebel auch kurz und es zischt, als wenn der Unterdruck entweicht. Danach klackert das Ventil auch nur und es passiert nichts mehr, weil vermutlich kein Unterdruck mehr da ist.
Dann habe ich den Kupplungshebel und den Schlauch von dem Kupplungszylinder abgemacht, den Schlauchanschluss zugehalten und versucht die Membran zu bewegen. Dies war nicht möglich. Also ist die Membran doch dicht, oder?
Ist das jetzt ein elektisches oder pneumatisches Problem?
Oder beides?
Außer dem schlechten Kontakt bin ich mit dem Ro die letzten ca. 2.000 km nach der "Wiederbelebung" problemlos gefahren.
Ich danke schon mal für eure Antworten!
Christoph
Hallo Sascha,
ja...... die "Aufforstung" hat ganz offensichtlich doch nicht stattgefunden. Nur 2 Kontakte am Steuerventil und kein Getriebeschalter für den Leerlauf zu finden.
Kurioserweise ist aber auch bei meiner zweiten Nachprüfung sowohl N wie auch P am "Servomotor" bei ausgerückter Kupplung stehen geblieben.
Sehr kurios.
Jetzt habe ich nach einer kurzen Probefahrt (beim Start nach Tausch des alten Kontaktstifts im Schalthebel alles bestens, Gänge gehen nach dem ersten Starten rein wie Butter) erneut wieder das Problem gehabt, dass nach ca. 5km ein versuchter Gangwechsel zum Ergebnis führte, dass gar kein Gang mehr "reingeht", Schaltkontakt gibt "laut", Schalthebel geht gut in die Schaltgassen, Motörchen summt willig aber kein Kraftschluss.
Nach kurzer Pause (Gang vorm Anlassen eingelegt, rumgetippe und geschraube am Schaltknauf) gings wieder im 2. nach Hause.
Danach wieder gehirnt und geschaut: Scheinbar vollzieht sich der Befehl vom Schaltknauf unter leichter Zeitverzögerung: wenn ich in Ruhe "21, 22" zähle, währenddessen ich den Schaltknauf unter MAssekontakt festhalte (nur unter Zug vor Einlegen in die Schaltgasse betätige) und danach einen Gang einlege, gehts plötzlich wie das warme Messer durch die Butter. Zumindest auch auf der nachfolgenden 8 km Probefahrt mit häufigem Schalten.
Also wohl doch irgendwo ein kleines Leck im Unterdrucksystem, dass diese Schaltverzögerung (Ausrückung/ Einrückung des Getriebehebels) begründet?