Lehren für Dachwechsel

Bild von TERTIA

Hallo,

 

habe mir ein Paar Lehren für den Dachwechsel gebaut. Sie sind massiv, können ordentlich geklemmt werden

und halten das Dach mit entsprechenden Fensterausschnitt auch sicher in der Schwebe.

Die Lehren haben sich bewährt.

 

 

Gruß Andreas

Bild von Walter Hüttenhain

Hallo,

 

die Fotos sind so nicht zu sehen bzw. lassen sich nicht aufrufen, weil die URL nicht richtig sind.

Bitte jeweils vor dem "ankahe.de" das @ rausnehmen, dann funktioniert es.

 

Gruß

Walter Hüttenhain

 

Bild von Holger

Hallo,

ich seh die Fotos (mit dem @ in der URL). 

Grüße

Holger

Bild von Walter Hüttenhain

Keine Ahnung, vielleicht ist das vom Betriebssystem bzw. vom Browser abhängig.

Ohne @ funktioniert es dann.

 

Gruß

Walter Hüttenhain

 

16.03.2017 / Nachtrag

Den Rest von dem Text und die URL zu den Fotos habe ich gelöscht, da 

inzwischen kein Zugriff mehr auf die Fotos besteht. 

 

Hallo Andreas, in deiner Verzeichnisstruktur auf deinem Server sind Verzeichnisse und Dateinamen teils mit Großbuchstaben beschriftet.

Bei den Bildern haben die Dateinamen teilweise Leerzeichen in der jeweiligen Bezeichnung, also im Dateinamen wie z.B. /altes Dach 2.jpg

 

Beides könnte bei bestimmten Browser oder Browserversionen zu einer Fehldarstellung führen bzw. dazu das die Darstellung verhindert wird. Besser wäre es auf Leerstellen und Großbuchstaben konsequent zu verzichten.

Ich kann mir gut vorstellen das die Probleme von Walter dort ihren Ursprung haben.

 

Grüße

 

Bernd

Bild von TERTIA

Hallo Bernd und Walter,

 

ich kann auch einige Bilder per E-Mail verschicken, wenn gewünscht.

 

Gruß Andreas

Bild von Guido

Ich finde es ganz toll, daß Du diese Lehren jedem kostenlos zur Verfügung stellst,  wenn er diese Reparatur durchführen will.

Daß Deine Lehren funktionieren, hast Du ja mit Deiner Reparatur festgestellt. Ich habe auch mal eine A-Säule bei einem Unfall zerstört und wäre damals froh gewesen, eine Lehre zum Einschweißen zu finden !

Sicher gibt es viele Mitglieder, die irgendwelche speziellen Werkzeuge angefertigt haben und sie niemals ausleihen würden. Es ist ein gutes Beispiel, wie man im Club sich gegenseitig helfen kann. Und ich finde, jede echte Information ist wichtig ! 

In allen Foren, auch hier, gibt es vierle "Dampfplauderer" und da ist so ein Beitrag, wie Deiner eine gute Ausnahme !

DANKE !

 

Es muß nicht alles original sein !

Bild von Andreas Meyer

Hallo zusammen,

 

ich würde jedem davon abraten, die Dachsäulen zu durchtrennen... Wie sind denn die zur Stabilität wichtigen Innenstege wieder verschweißt worden? Und wie ist das überhaupt verschweißt worden?

 

Die Dachaußenhaut lässt sich gerade beim Ro 80 prima wechseln, in dem man die originalen Schweißpunkte zwischen Dachaußenhaut und Dachrahmen aufbohrt. Damit dauert der Dachaußenhaut-Wechsel nicht länger, als der Wechsel einer hinteren Seitenwand, der originale Dachrahmen bleibt stehen und die Stabilität bleibt erhalten. Um Maßhaltigkeit braucht man sich auch keine Sorgen machen, eine Lehre ist überflüssig.

 

Rotierende Grüße

Andreas Meyer

 

 

Andreas Meyer, 2. Vorsitzender, Ro 80 Club International e.V. - Verein für Kreiskolbentechnik

Bild von Christian von Klösterlein

 

Konstruktiver Beritrag, Andreas.

Wie wäre es, eine detaillierte Anweisung für den Wechsel der Dachaußenhaut zu verfassen, oder auf eine irgendwo bereits vorhandene zu verweisen?

Dann unternimmt hoffentlich niemand grundlos eine doch recht risikovolle Durchtrennung der Dachsäulen.

 

 Original ist schön, man muß es aber nicht übertreiben

Moin zusammen, neben dem Aufbohren der Schweisspunkte müssen aber noch Lötstellen oben an den “A“ und “C“ Säulen getrennt und später wieder geschlossen werden. Das hat mir damals ein freundlicher K70 fahrender Kühlerbauer gemacht. Seitenteile wechseln geht nur schneller, wenn die Anschluss Bleche noch gut sind...

Gruß Arne

 

Merke: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch den Wankelmotor!

Bild von TERTIA

Hallo,

 

A und C-Säulen wurden außen WIG, Stegbleche Schutzgas verpunktet und Innenseiten die größeren

Öffnungen auch mit Schutzgas verschlossen.

Lötstellen wurden entfernt und WIG geschweißt.

 

Ich wollte natürlich niemand zu solchen Arbeiten verleiten!

Bitte kompletten Beitrag Löschen!

 

Gruß Andreas

Bild von Dirk Weber

Hallo,

mich würde mal interessieren, warum Du die Säulen durchtrennt hast. Sind ganz einfach tragende Teile. Ich habe vor vielen Jahren auch mal bei einem Ro ein original Schiebedach nachgerüstet und habe auch da wie Andreas schon schrieb nur die Dachhaut gewechselt. Mit den Ganzen Schweißpunkten aufbohren ist natürlich eine Fleißarbeit aber dafür habe ich so keine Beeinträchtigung was die Tragenden Teile der Karosserie betrifft.

Gruß aus dem Westerwald,
Dirk Weber
(Ro 80 Kreis südliches Westfalen)

Bild von Christian von Klösterlein

TERTIA schrieb:

Ich wollte natürlich niemand zu solchen Arbeiten verleiten!

Bitte kompletten Beitrag Löschen!

Gruß Andreas

Nun mal langsam.

Hier wird doch niemand gezwungen es genauso zu machen. Und der Beitrag hat eine fruchtbare Diskussion ausgelöst, die vielleicht manchen zum Nachdenken anregt.

Wie ich an anderer Stelle mal ausgeführt habe, wurde an meinem früheren Wagen die gleiche Dachersatz-Reparatiur ausgeführt, und die hat sich bewährt (wurde von einem Fachbetrieb durchgeführt).

Es steht also jedem frei, nur die Dachhaut oder das ganze Dach zu ersetzen; nur gut überlegen sollte man sich's.

 

 Original ist schön, man muß es aber nicht übertreiben

Bild von Christoph

Ja,

 

das Thema an sich hat - finde ich - durchaus das Zeug zu einer eloquent geführten Grundsatzdebatte.

 

Auch weil es sich zweifelsohne um ein Thema aus dem Bereich der "Sicherheit" handelt, bedarf diese Diskussion eines höheren Anteils an Fachwissen, als dies etwa der Fall wäre, handelte es sich schlicht um eine der Verbesserung/Veränderung der "Kosmetik" unseres geschätzten "Blechles" dienenden Reparatur.

 

Mal ganz abgesehen von ordnungspolitischen Betrachtungen - in D muß ja letztlich auch die Beschaffenheit eines nachgerüsteten Lampenglases zertifiziert sein um zur Zulassung geeignet zu sein - leuchtet es mir ein, dass der Wechsel einer so eminent wichtigen, tragenden Struktur wie ABC-Säulen wohlüberlegt sein will, wenn er sich denn überhaupt in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Herstellers durchführen lässt.

 

Zu bedenken wäre sicher auch, dass hier u.a. auch KFZ-Ingenieure mitlesen und schreiben, die einen quasi staatlich sanktionierten Prüfauftrag in ihrem Beruf ausüben, und deren technisches Wissen und Gewissen ganz sicher nicht in unnötige Konflikte miteinander geraten sollte, etwa weil man sich hier Zustimmung aus deren fachlich kompetenter Perspektive erhofft.

 

Gleichzeitig dürfen wir getrost davon ausgehen, dass unser Ro heutzutage keinen einzigen crash-Test wie er allenthalben durchgeführt wird auch nur annähernd so gut überstehen würde, wie man das mittlerweile von jedem Kleinwagen zu Recht erwartet.

 

Schweißen [Dünnblechschweissen] stand mal auf dem Programm auch meiner Ausbildung zum Zweiradmechaniker - und also wage ich den Hinweis, dass eine fachgerechte Ausführung der geschilderten Arbeit sicher auch die strukturelle Festigkeit einer ABC-Säule nicht grundsätzlich in Frage stellt.

 

So ein Auto ist auf der Straße ja kein "Spielzeug" - und daher bin ich immer dankbar, wenn Fachleute bei der Betrachtung der sicherheitsrelevanten Eingriffe in das Fahrzeug ganz besonders hellhörig und souverän zugleich reagieren.

 

Auf dem Dach landen möchte ich in keinem Falle mit meinem Ro.

 

Auch nicht mit unangetasteten ABC-Säulen  . . . .  :-)

 

 

Bester Gruß, Christoph

 

"Eine Unterscheidung von Perzeption und Illusion ist sinnlos." Humberto Maturana